Entwicklung
Im Zuge des 2024 gegründeten Demokratie-Forum Waldeck-Frankenberg und den Überlegungen rund um eine Instagram Kampagne für Weltfrieden, begann im August 2024 ein Prozess bei dem bis Anfang 2026 mehrere dutzend zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure ein Abkommen für Frieden zwischen den Weltbürger/-innen verfassten und ein Exposé darüber schrieben. Es gab Versammlungen, eine zweitägige Tagung im November 2025, jede Menge Treffen, sehr viele Gespräche und E-Mail Korrespondenzen über das ganze Jahr verteilt. Die Auftaktveranstaltung war am 21. März 2026 in der Bibliothek Brehm im Residenzschloss Bad Arolsen. Hier stellten wir das Projekt vor und es gab einen Expertenvortrag. Im Anschluss wurde unter den Anwesenden eine Gründungsurkunde unterzeichnet und es konnten die ersten Weltfriedensabkommen unterschrieben werden. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann auf Youtube nachgeschaut werden: Weltfriedensabkommen zwischen Individuen – Auftaktveranstaltung. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns und wir starten jetzt in unserem persönlichen Umfeld mit einer Kampagne, mit der wir in 2026 1.000 Menschen zum Unterschreiben des Abkommens und zum Mitmachen bewegen wollen.
Dies ist eine erste einfache Internetseite, die es ermöglicht das Abkommen mitzuunterzeichnen. Je nach Entwicklung und unseren Möglichkeiten, soll dann darauf eine digitale Plattform, ein globales Commoning-Hilfe-Center für Frieden entwickelt werden. Die Gemeinschaft der Unterzeichnenden soll sich hier gegenseitig Hilfe anbieten können, Friedensprojekte sollen dort initiiert und unterstützt werden können. Ebenso sollen Bildungsangebote und Projekte der Friedensförderung vorgestellt werden. Für all dies bitten wir Sie/dich um eine Spende für die IT-Dienstleistungen, die wir jetzt brauchen. Die institutionelle Infrastruktur wird vorerst vom gemeinnützigen Verein Gaiamocracy e.V. gestellt. Wir wollen viel Bündnis- und Netzwerkarbeit leisten und brauchen jetzt zu Beginn jede Menge Anschubhilfe. Melde/n Sie/dich gerne bei uns, per E-Mail info@gaiamocracy.org oder mobil +49 1523 35 480 99.
Warum ein Weltfriedensabkommen?
Die Sehnsucht nach dauerhaftem Frieden, Sicherheit und Menschenrechten ist ein universelles Anliegen der Menschheit. In einer Welt, die von Konflikten, Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, Multikrisen, Hass und Grausamkeiten geprägt ist, bedarf es innovativer Ansätze, um eine friedliche und nachhaltige Zukunft zu gestalten. Dieses Exposé stellt ein umfassendes Weltfriedensabkommen zwischen den Menschen als Individuen vor, um eine globale Bewegung für Frieden zu schaffen. Das Weltfriedensabkommen soll eine direkte Verbindung zwischen den Unterzeichnenden aufbauen, eine moralische Unterstützung bilden und ein Friedensbewusstsein schaffen. Frieden wird durch Verständnis erreicht werden und nicht durch Gewalt. Die Mission lautet: Nachhaltige Friedensförderung durch Vernetzung, Zusammenarbeit, Bildung und Hilfeleistungen.
Die sehr große Mehrheit der Welt-Zivilgesellschaft will in Frieden leben. Konflikte sollen friedlich gelöst werden. Es soll Gerechtigkeit herrschen und die Würde jedes Menschen und jedes Lebewesens soll geachtet werden. Dennoch ist die Welt für einen sehr großen Teil aller Lebewesen ein Überlebenskampf – ohne große Hoffnungen.
Frieden ist schwierig wiederherzustellen, vor allem, wenn er mehr sein soll, als das Ende von Gewalt. Damit Friedensverhandlungen erfolgreich sind, bedarf es eines Plans und der Fähigkeit, sich in die Lage anderer hineinzuversetzen, ihnen zuzuhören und mit ihnen das Gespräch zu suchen. Das setzt viel Geduld und Demut voraus. Es braucht großes Engagement, gerade bei institutionalisierten Wahrheits- und Versöhnungsprozessen zwischen Opfern und Tätern. Ein Zusammenkommen zu arrangieren, die befreiende Wahrheit über den Konflikt oder das Verbrechen auszusprechen und die Herzen zu öffnen für Vergebung und Anerkennung sind große Schritte. Ziele können sein, gemeinsam in die Zukunft zu blicken und Prozesse zu schaffen, die versöhnen, heilen, vereinen und Hoffnung geben, eine bessere Zukunft schaffen zu können. Damit der Mensch und alle anderen Lebewesen glücklich leben können, braucht es ein allgemeines Verständnis, was wir unter Menschlichkeit verstehen und wie wir sie anwenden können.
Vieles an den weltweiten vom Menschen gemachten negativen Entwicklungen liegt vor allem an ungerechter Verteilung von Macht. Konzentrierte Macht in den Händen von wenigen führt schnell zu Machtmissbrauch. Internationale Verträge werden gebrochen, das Völkerrecht wird missachtet und die Vereinten Nationen sind zuweilen machtlos, da Entscheidungen durch eine der fünf ständigen Vetomächte blockiert werden können. So geschieht in jedem Augenblick von Menschen gemachtes unsagbares Leid. Das Weltfriedensabkommen soll einen Gegenpol zu diesen negativen Entwicklungen bilden. Es setzt bei den Traditionen und Errungenschaften der demokratischen Verfassungen und völkerrechtlichen Verträge für Menschenrechte, Frieden und Abrüstung an und soll – im Gegensatz zu den Abkommen zwischen Nationen – von Einzelpersonen unterzeichnet werden, um so eine positive Wirkung auf die Strukturen und Prozesse unserer globalen Gemeinschaft zu entfalten.
Stärkung des Friedens, der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte
Es braucht dringend eine weltweite Offensive zur Förderung, Erhaltung und Stärkung der Demokratie. Dafür sind wiederum positive Beziehungen zwischen allen Individuen, Kulturgruppen und Nationen notwendig. Demokratien bilden die besten Garantien für Frieden, prosperierende Gesellschaften, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte. Umweltschutz, Wissenschaft und Forschung, Bildung, soziale Gerechtigkeit und Gesundheit entwickeln sich besser in einer qualitativ hochwertigen Demokratie. Das Weltfriedensabkommen bietet einen klaren Rahmen und konkrete Ziele zur Vernetzung von Individuen, um diese Beziehungen auszubauen und damit den Frieden weltweit zu fördern.Tatsache ist ebenfalls, dass einzelne (autokratische) Kriegstreiber Hauptverantwortliche für Kriege sind und darum auch angemessen völkerrechtlich bestraft werden müssen.
Dazu bedarf es eines umfassenden Wandels in der Art und Weise, wie Nationen, Kulturgruppen und Individuen miteinander interagieren. In Anerkennung der tiefgreifenden Verbundenheit aller Menschen und in dem festen Glauben, dass dauerhafter Frieden nur durch Zusammenarbeit, gegenseitigen Respekt, Vertrauen und die Achtung der Menschenwürde erreicht werden kann, schließen die Unterzeichnenden ein Abkommen, um eine friedliche und gerechte Welt zu verwirklichen. Im Geiste der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte soll eine Welt frei von der Geißel des Krieges geschaffen und eine umfassende Agenda für Abrüstung und Frieden etabliert werden.
Friedenssicherung
Frieden soll hier definiert werden als Freiheit von Krieg, Gewalt und Angst, um in Sicherheit leben zu können; als die aktive Förderung von globaler sozialer Gerechtigkeit und der Sicherung eines ökologisch nachhaltigen Wohlstands für alle. Letzterer soll materielle, gesundheitliche, soziale, ökologische, bildungsbezogene und kulturelle Aspekte umfassen – ein ganzheitlicher Ansatz, der das Wohlergehen aller Lebewesen und der gesamten Schöpfung berücksichtigt. Dies erfordert die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte und des Minderheitenschutzes, der Rechte der Natur und der Machtteilung sowie die Etablierung bzw. Achtung von Systemen, die Machtmissbrauch verhindern. Das soll zu Freiheit, Zufriedenheit und der Fähigkeit führen, glücklich zu sein.
Das Weltfriedensabkommen symbolisiert sowohl das Streben nach innerem Frieden eines jeden Menschen mit sich selbst als auch nach äußerem Frieden mit seinem Umfeld in Form von gegenseitiger Hilfe, Wertschätzung und Sicherheit. Es fördert den demokratischen Gedanken, die Menschenrechte und strebt die Erreichung der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen an.
Des Weiteren fordert das Weltfriedensabkommen eine Demokratisierung der Vereinten Nationen: Dazu gehören sollte: die “We The Peoples”-Kampagne mit ihrer Forderung nach einem demokratisch gewählten Weltparlament, einer Weltbürger/-innen-Initiative sowie eines Weltbürger/-innen-Rats. Mit diesen Instrumenten sollen weltweite Regelungen für Frieden und Abrüstung durch die Weltbürger/-innen etabliert werden.
Organisation
Der gemeinnützige Verein Gaiamocracy e.V. wird vorerst das Projekt des Weltfriedensabkommens begleiten und den infrastrukturellen Aufbau stellen. Dieses Abkommen soll weltweit bekannt werden, damit Menschen es unterzeichnen und sich nach ihm richten und an weltweitem Frieden arbeiten können. Dafür sollen digitale Plattformen für eine weltweite Vernetzung eingesetzt und Social Media und Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Es soll die Friedensbildung in Schulen und die Organisation von Veranstaltungen, die das Weltfriedensabkommen und das Bewusstsein für Frieden bekannt machen, gefördert werden.
Das Projekt Weltfriedensabkommen soll den Anstoß zur Gründung eines Dachverbands für die weltweite Vernetzung von Friedensakteur/-innen geben und in Kooperationen mit den vielen ehrwürdigen Friedensaktivistinnen und Friedensaktivisten sowie Friedensorganisationen eine Infrastruktur für eine globale Bewegung für Weltfrieden schaffen.
Ein Hilfe-Center als Kontakt- und Koordinierungsstelle soll aufgebaut werden, das Einzelpersonen und Organisationen bei der Umsetzung friedensfördender Maßnahmen unterstützt. Auf den digitalen Plattformen werden Informationen zu Organisationen und Einzelpersonen, die sich für Frieden einsetzen, bereitgestellt, um den Austausch von Ideen und Erfahrungen zu fördern und gemeinsame Initiativen zu unterstützen. Sie sollen auch dazu dienen, Friedensprojekte zu initiieren und zu unterstützen, die von den Unterzeichnenden des Abkommens ins Leben gerufen werden. Es ist sinnvoll für alle Fragen und Anliegen einen ständig erreichbaren Support zur Verfügung zu stellen. Dieser Aufbau einer Infrastruktur für das Weltfriedensabkommen obliegt einem Wertekodex, an dessen Richtlinien sich ethisches Handeln und Zusammenarbeit orientieren. Es braucht aus dem Netzwerk der Unterzeichnenden des Weltfriedensabkommens große Unterstützung für die Umsetzung.
Weltfriedensabkommen
Eine friedliche Welt beginnt bei jedem einzelnen Menschen und nicht bei den Regierungen oder internationalen Organisationen. Das Weltfriedensabkommen setzt auf der individuellen Ebene an und soll einen globalen Pakt für Frieden, Respekt und Zusammenarbeit schaffen. Es ist der Aufruf zum Handeln – wann, wenn nicht jetzt? Die Vision ist, dass jedes Individuum als Friedensstifterin oder Friedensstifter agiert. Durch die Vernetzung und Unterstützung dieser Individuen entsteht eine starke Kraft, die positive Veränderungen in der Welt bewirken kann. Es soll somit eine globale Kampagne zur Friedensförderung sein.
Das erste Prinzip des Weltfriedensabkommens ist die Beantwortung einer einfachen Ja/Nein-Frage, ob man Weltfrieden will. Darüber hinaus kann man durch aktive Bereitschaft, daran mitarbeiten und helfen, den Prozess zu beschleunigen. Wie eine Mithilfe konkret aussehen kann, lässt sich sowohl durch einen Fragebogen herausfinden als auch durch die Gemeinschaft des Weltfriedensabkommens und durch ein Beratungsteam, das für Fragen und Anregungen sowie Austausch zur Verfügung steht. Des Weiteren kann das Abkommen – ohne den Wesensgehalt zu verändern – personalisiert und mit selbstbestimmten Vertragsauflagen versehen werden.
Das Exposé.
Ich möchte das Weltfriedensabkommen unterzeichnen und Teil der Weltfriedensbewegung werden.
Ich möchte Gaiamocracy dabei unterstützen das Weltfriedensabkommen zu verbreiten.
